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    Erlebe Jordanien

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    Gesundheit in Jordanien

    erlebe-jordanien hat sich bemüht, die Korrektheit der folgenden Informationen zu garantieren. Um auf dem neusten Stand zu sein, empfehlen wir Ihnen auf jeden Fall Kontakt mit den zuständigen Institutionen aufzunehmen.

    Es gibt Dinge, die vor, während und nach der Reise beachtet werden können

    Bereiten Sie sich gut auf Ihre Jordanienreise vor

    Gesundheitsmaßnahmen vor Abreise

    Nehmen Sie vor der Reise Kontakte mit einer medizinischen Instanz wie z.B. Ihrem Hausarzt, Apotheker bzw. dem Tropeninstitut auf. Eine Last-minute-Reise nach Jordanien ist für einen gesunden Menschen unproblematisch. Wir empfehlen Ihnen eine Kopie Ihres Impfpasses mitzunehmen.

    Diese Webseiten geben gute zusätzliche Informationen zu vorbereitenden Gesundheitsmaßnahmen:

    Institut für Tropenmedizin Berlin: http://tropeninstitut.charite.de
    Abt. Infektions- und Tropenmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität München, www.tropinst.med.uni-muenchen.de

    Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus Tübingen, http://www.tropenklinik.de

    Den reisemedizinischen Infoservice mit viele Ratschlägen und Tipps finden Sie unter http://www.fit-for-travel.de.

    Impfungen für Jordanien

    Der palmengesäumte Strand am Roten Meer

    Informieren Sie sich über eventuelle Impfungen, so dass Sie Ihre Reise genießen können

    Es bestehen keine Impfvorschriften bei direkter Einreise aus Europa.

    Empfohlene Impfungen
    Ein altersentsprechender Impfschutz gemäß Impfkalender sollte bei Kindern vorliegen, bevor zusätzliche Impfungen durchgeführt werden. Bei Erwachsenen den Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Polio überprüfen und ggfs. auffrischen!

    Hepatitis A
    Wenige Tage vor Abreise kann mit aktiven Impfstoffen ein ausreichender Schutz aufgebaut werden. Nach 6-12 Monaten sollte die Impfung wiederholt werden, um einen mehrjährigen Impfschutz sicherzustellen.

    Typhus
    Spätestens 10 Tage vor Abreise sollte entweder mit einer Injektionsimpfung (1 Dosis) oder einer Schluckimpfung (3 Kapseln) begonnen werden.

    Sie machen Halt an den roten Dünen in der Wüste

    Rote Dünen in der Wüste – eine Einladung für lustige Fotos

    Malaria

    Jordanien ist kein Malariagebiet. In der Zeit zwischen Mitte April und Mitte September gibt es allerdings viele Mücken. Man kann sich selbst gegen Mücken gut schützen. In den Abendstunden schützen vor Mückenstichen Kleidung mit langen Hosenbeinen und Ärmeln, ebenso wie Socken. Schutz bieten auch Anti-Mücken Sprays, Cremes und Lotionen. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass ein Präparat mit DEET gekauft wird.

    Allgemeine Schutzmaßnahmen

    Vorbeugung und Schutz vor Moskito-Stichen ist der beste Schutz!

    Weitere Vorbereitungen

    Sie können auch selbst einen Erste-Hilfe-Kasten für Ihre Jordanienreise zusammenstellen oder einen kaufen.
    Wenn Sie regelmäßig Medikamente nehmen, nehmen Sie den Beipackzettel mit, so dass kein Zweifel aufkommt, dass es sich hier nicht um Drogen handelt. Sorgen Sie auch dafür, einen extra Vorrat mitzunehmen, so dass Sie nicht verzweifelt in den Apotheken vor Ort nach einem passenden Mittel suchen müssen wenn Sie etwas verlieren.

    Tragen Sie eine Brille oder Kontaktlinsen, dann nehmen Sie die Spezifizierung Ihres Optikers mit oder eine extra Brille bzw. Kontaktlinsen. Für Schnorchler und Taucher werden an den Tauchläden/Tauchschulen Tauchbrillen mit Stärke verkauft (und verliehen).

    Zika-Virus

    Der Zika-Virus wird von Stechmücken übertragen und geht mit Grippe-ähnlichen Symptomen sowie Hautausschlag oder Entzündungen der Augenbindehaut einher. In einigen wenigen Fällen ist bei Neugeborenen eine geistige Behinderung aufgetreten, wenn die Mutter zuvor am Zika-Virus erkrankt war. Der ursächliche Zusammenhang ist zwar nicht eindeutig bewiesen, dennoch sollten Schwangere auf nicht unbedingt nötige Reisen in die betroffenen Gebiete verzichten. Es gibt keine bestätigten Fälle einer Infektion mit dem Zika-Virus in den Ländern der arabischen Halbinsel. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amts.

    Gesundheitsmaßnahmen während der Reise

    Ein paar (semi-)medizinische Tipps:

    Hautversorgung
    Nehmen Sie kleine Wunden in den Tropen ernst. Beobachten Sie diese und desinfizieren Sie sie und kleben Sie tagsüber eventuell ein Pflaster drauf. Kratzen Sie Mückenstiche nicht auf.

    In der Wüste können Sie einen Kamelritt unternehmen

    Mit einer guten Vorsorge können Sie Ihre Reise ohne Sorgen genießen

    Schützen Sie Ihre unbedeckte Haut immer mit einer Sonnencreme mit hohem Sonnenschutzfaktor, auch in der Regenzeit. Schnorcheln mit einem T-Shirt und einer (kurzen) Hose ist nicht ungewöhnlich (Wir tun das auf jeden Fall immer)! Die Sonne ist unglaublich stark am Äquator, auch wenn es bewölkt ist.

    Tragen Sie keine grell gefärbte oder schwarze Kleidung und kein starkes Parfüm, Deo oder Aftershave, um stechende Mücken auf Distanz zu halten. Wenn Sie schnell Hautirritationen bekommen ist es am besten, Kleidung aus Baumwolle oder Leinen zu tragen, darin schwitzen Sie nicht so schnell. Sie können sich eventuell nach der morgendlichen Reinigung einpudern, um Ausschlag zu vermeiden (prickly heat).

    Waschen oder desinfizieren Sie ihre Hände nach dem Toilettenbesuch.

    In der Trockenzeit hat man geringe Chancen, in den Wäldern von einer Zecke gebissen zu werden (in europäischen Wäldern ist diese Chance größer).

    Erkunden Sie Siq al Barid, das auch Klein Petra genannt wird

    Unterwegs in Klein Petra

    Kontrollieren Sie morgens und abends Ihren Körper auf Zecken, vor allem in den Kniekehlen und an der Innenseite der Oberschenkel. Sollten Sie eine finden, ziehen Sie das Tier nicht mit etwas Alkohol heraus, sondern benutzen Sie am besten eine Zeckenpinzette (in allen Apotheken erhältlich), oder gehen Sie vor Ort zu einem Arzt. Sollten Sie nach dem Besuch eines Waldgebiets eine kreisförmige Rötung bekommen, gehen Sie dann sofort zum Arzt.

    Sonnenstich
    Vermeiden Sie einen Sonnenstich, indem Sie einen Hut o.ä. und eventuell eine Sonnenbrille tragen. Sorgen Sie dafür, dass Sie immer eine Flasche Wasser mithaben, vor allem, wenn Sie in die Natur gehen und nicht schnell Trinkwasser zur Hand haben. Vermuten Sie einen Sonnenstich (bekommen Sie Schwindelgefühle oder Kopfschmerzen): Trinken Sie etwas, setzen Sie sich in den Schatten und bleiben Sie (wenn möglich) dort.

    Vitaminpräparate, vor allem Vitamin B, sind ratsam, angesichts der Tatsache, dass Sie in Jordanien verschiedene Nahrungsmittel an die Sie zu Hause gewöhnt sind, wenig essen werden, wie zum Beispiel Schwarzbrot und (Butter-)milch. Achten Sie darauf, dass Vitamin B nur in bestimmten Mengen genommen werden darf.

    Diarrhö (Durchfallerkrankungen)
    Veränderung des Rhythmus, Klima und Nahrung (vor allem scharfes Essen) können Ihre Verdauung durcheinander bringen. Solange diese Erscheinung ohne weitere Nebenwirkungen auftritt, gönnen Sie sich am besten ein wenig Ruhe und sorgen Sie dafür, dass Sie genug trinken. Wenn Sie reisen müssen, können Sie auch Loperamide einnehmen. Dieses Mittel legt die Peristaltik (natürliche Bewegung der Därme) lahm, sodass es scheint, als wenn die Diarrhö vorbei ist. Gebrauchen Sie es aber nur, wenn Sie nicht häufig zur Toilette gehen können, also z.B. wenn Sie reisen müssen. Sollte die Diarrhö länger als zwei Tage anhalten, oder Nebenerscheinungen wie Fieber, Blut im Stuhlgang oder andere Dinge auftreten, nehmen Sie Kontakt auf mit einem Arzt.

    Vorsorge gegen Diarrhö

    Ihre Reise durch Jordanien geht langsam zu Ende

    Auf Wiedersehen – bis zum nächsten Mal in Jordanien

    Trinken Sie nur Wasser aus abgeschlossenen/versiegelten Flaschen oder Dosen, oder Getränke, die aus gekochtem Wasser zubereitet wurden, wie Tee oder Kaffee. Eiswürfel sind am vertrauenswürdigsten, wenn es runde Kugeln mit Löchern in der Mitte sind. Fruchtsaft ist nur sicher, wenn kein Wasser zugefügt wurde.

    Nahrung, vor allem Fleisch und Fisch, muss gründlich gekocht sein. Von westlichen Salaten, die in Salad-Bars oder teuren Hotels gebräuchlich sind, ist im Allgemeinen abzuraten. Gegen alle Erwartung ist es im Allgemeinen sicher, in Straßenläden zu essen. Essen Sie hauptsächlich dort, wo viel Betrieb ist: die Umlaufgeschwindigkeit, mit der das Essen zubereitet und gegessen wird, ist dann hoch, was der Hygiene zu Gute kommt. Auch Restaurants bei denen Sie gut sehen können, dass es sauber ist, sind anzuraten. Was die Straßenläden betrifft, ist es klug, später am Tag kein Fleisch mehr zu essen, das hat dann manchmal den ganzen Tag ungekühlt gelegen.

    Gesundheitsmaßnahmen nach der Reise

    WICHTIG!
    Wenn Sie nach Ihrer Rückkehr (und das kann u. U. Monate später sein), Fieber, Magen- bzw. Darmschmerzen oder was auch immer bekommen, die Sie nicht mit einer bestimmten Ursache in Verbindung bringen können, dann nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Hausarzt auf und melden Sie, wie lange und wo Sie in Jordanien waren und was Sie dort getan haben. Wenn Sie viel Kontakt mit der lokalen Bevölkerung hatten, ist es vernünftig, einen Tbc-Test machen zu lassen.

    Wir wünschen Ihnen einen gesunden und erholsamen Urlaub in Jordanien.